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Chancen und Risiken

Zum Abschluss des ersten Fachgespräches wagten die Anwesenden einen Blick in die mittelfristige Zukunft, einen 10-Jahres-Blick.

Im abschließenden Plenum wurde eine Einigung über die Chancen hergestellt.
Lemgo verfügt über eine Fülle von kulturellen Alleinstellungsmerkmalen, zum Beispiel die historische Innenstadt mit über 300 Baudenkmälern, das Museum Junkerhaus, das Weserrenaissance-Museum, die „Schwalbennestorgel“ St. Marien und das Festival mixTour, die Möglichkeit zeitgenössische Kunst von hoher Qualität in der städtischen Galerie Eichenmüllerhaus zu erleben, aber auch die wissenschaftliche Aufarbeitung wichtiger historisch bedeutender Epochen und der Umgang mit diesen. Die Stärkung dieser kulturellen Alleinstellungsmerkmale wurde von den Teilnehmenden als große Chance für die Entwicklung des Standortes Lemgo bewertet.

Die „kurzen Wege“, das gegenseitige Kennen in einer ländlichen Region wie Lippe und in einer Kleinstadt wie Lemgo wurde als Chance bewertet, die schon jetzt genutzt wird aber noch über großes Potential an Vernetzungsmöglichkeiten verfügt.

Der zunehmende Fachkräftemangel in der Wirtschaft, der in Lemgo bereits momentan spürbar ist, wurde in Bezug auf die kulturelle Entwicklung in Lemgo als Chance betrachtet, da die Verantwortlichen in den Firmen Interesse an einem vielfältigen Kultur- und Bildungsangebot am Standort haben und daher im Sinne des bereits erwähnten Fundraising verstärkt Partner sein können.

 

Der Bereich der Zuwanderung wurde bei gelungener Integration als Chance und Bereicherung angesehen, im Nichtgelingen als Risiko.

Sowohl als Chance als auch als Risiko wurden die Möglichkeiten der neuen Medien eingestuft. Die digitale Transformation wird auch in der Kultur- und Tourismusbranche weiter einschneidende Innovationen erfordern. Es gilt die Verbindung von persönlichen Erlebnissen und digitalen Formaten als Geschäftsfelder weiter zu entwickeln.

 

Über die Notwendigkeit, ehrenamtlichen Nachwuchs zu gewinnen, wurde bereits an anderer Stelle ausführlich hingewiesen. Von den Teilnehmenden wurde der Aspekt „Wegbrechen der ehrenamtlich Tätigen“ als Risiko benannt.