Logo mit Schriftzug Alte Hansestadt Lemgo

Schlussbemerkung

Insgesamt ist festzustellen, dass die Kultur in der Alten Hansestadt Lemgo gegenwärtig gut aufgestellt und aus heutiger Sicht zukunftsfähig ist. 

Kultur in Lemgo ist wesentlicher Teil der Stadtentwicklung im Sinne einer Balance zwischen der Wahrung kultureller Traditionen und Werte und der Förderung innovativer Bestrebungen. In Lemgo werden der Erhalt historischen Erbes und dessen Einbettung in die moderne Stadtentwicklung weiterhin als Einheit gesehen.

Lebendige Tradition, Kunst und Kultur leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Lebensqualität aller hier Lebenden. Sie sind ein entscheidender Bindungsfaktor, insbesondere für junge Menschen, die die Stadt verlassen oder zeitweise verlassen.

Diesen Auftrag gestalten in Lemgo freie Kulturschaffende, Vereine und ehrenamtlich Tätige sowie die kommunalen Akteure aus Kultur, Marketing und Tourismus sowie Stadtentwicklung gemeinsam.

 

Mit den getroffenen Kernaussagen:

  • Es gibt viele gute Produkte im Kultur- und Tourismusangebot in Lemgo. Es gilt, sie intelligent zu verknüpfen und zielgruppenorientiert weiterzuentwickeln.
  • Es gilt, die Ressourcen zu sichern, neue zu gewinnen und Synergien durch Netzwerke zu heben.
  • Die Wirkungen nach außen sollten durch ein verbessertes Marketing erhöht werden.

 

und den daraus abgeleiteten Maßnahmen wird die Zukunftsfähigkeit von Kultur und Tourismus in Lemgo maßgeblich unterstützt und befördert. 

Zwischen allen Anwesenden wurde vereinbart, der kulturellen Entwicklung in Lemgo durch einen kontinuierlichen, transparenten Austausch zukünftig eine neue Plattform zu geben. Eine zentrale Bedeutung erhält die verabredete Kulturkonferenz Lemgo. 

Mit der Durchführung des Kulturentwicklungsprozesses in Form zweier moderierter Fachgespräche wurde die Grundlage für diese neue Form des Austausches und der Vernetzung gelegt. In der Kulturkonferenz werden die Ergebnisse des Verabredeten bewertet und neue Maßnahmen entworfen und diskutiert.

Auf besonders positive Resonanz stieß im Abschlussplenum der Fachgespräche die partizipative Herangehensweise. Wahrnehmbar wurde dies vor allem durch das große Engagement aller Beteiligten und die Bereitschaft, sich auch zukünftig in diesen Prozess einzubringen bzw. einbinden zu lassen.

Dieses Versprechen erlaubt einen positiven Blick in die Zukunft.